Für den Feldbus-Anschluss des neuen M100-Steuerungssystems von Bachmann electronic stehen zwei neue Module zur Verfügung: Zusätzlich zum bereits verfügbaren EtherCAT-Koppler sind Module für die CANopen- und Profinet-Busanbindung erschienen, mit denen sich industrielle Anwendungen leicht implementieren lassen.
Bachmann electronic reduziert mit dem M100-System bewusst die Variantenvielfalt: Statt vieler verschiedener Modultypen mit begrenzten Funktionen steht ein großer Funktionsumfang auf den I/O-Modulen zur Verfügung. Die M100-Buskoppler für unterschiedliche Feldbussysteme machen diese Funktionen unabhängig vom verwendeten Feldbus zugänglich, und die Konfiguration erfolgt stets im selben Werkzeug mit demselben „Look&Feel“.
Die Buskoppler folgen der Produktphilosophie des M100-Systems: Sie bieten IT-Sicherheit nach Stand der Technik, kombiniert mit langlebiger Hardware für den Dauereinsatz in rauen Umgebungen und unbemannten Anlagen. LED geben intuitiv Aufschluss über den Gesamtzustand der Station. Weitere Feldbus-LED für „RUN“ und „ERROR“ zeigen die für den jeweiligen Feldbus genormten Farben und Blinkmuster. EtherCAT- und Profinet-Stationen erhalten ihre Adressen beim Hochlauf durch den Master zugewiesen. Beim CANopen-Buskoppler erfolgt die Adresseinstellung weiterhin über Hardware-Schalter.
Feldbusbedingt ändern sich Merkmale wie Bandbreite, Adressierung, der Umgang mit fehlenden Stationen oder Synchronisierungs-Möglichkeiten. Die grundlegende Bedienung des Konfigurators bleibt jedoch unverändert und einheitlich.
Informationen zur Fehlersuche wie Working Counter, Diagnose-Telegramme oder Emergency Messages werden dem Feldbus-Master normkonform zur Verfügung gestellt. Zusätzlich bietet ein lokaler USB-C-Anschluss die Möglichkeit, weiterführende Informationen auszulesen. Im Logbuch sind wichtige Daten wie Startinformationen, Meldungen des Feldbus-Stacks, Statuswechsel in der lokalen Statusmaschine oder Veränderungen in der Verbindungsqualität gespeichert.










