Bachmann electronic hat einen entscheidenden Entwicklungsschritt seines neuen M100-Systems vollzogen: Die M100-Plattform wird nun durch eine umfassende Familie von Steuerungsmodulen zu einem eigenständigen, vollständigen Automatisierungssystem.
Die CPU-Palette umfasst zum Start acht Modelle aus der CPS100-Familie. Sie sind mit leistungsstarken x86-Prozessoren von Intel bestückt. Die Leistungsspanne reicht von einer Dual-Core-CPU mit 1200 MHz bis hin zu einem Quad-Core-Modul mit 1,9 GHz.
Technologisch markiert das M100-System einen Paradigmenwechsel: Erstmals setzt Bachmann bei einer Steuerungsplattform auf Linux mit PREEMPT_RT-Konfiguration als Echtzeitbetriebssystem. Gleichzeitig wurde Security von Anfang an mitgedacht: Alle CPUs verfügen serienmäßig über einen TPM-2.0-Chip, unterstützen Secure Boot bis in den Kernel und erfüllen die Anforderungen der Normen IEC 62443 und ISO 27001. Selbst Feldbus-Koppler sind mit Secure Boot ausgestattet, um Manipulationen bereits in der Lieferkette zu verhindern.
Die Usability der Engineering-Tools wurde ebenfalls neu gedacht. Im webbasierten Stationskonfigurator des SolutionCenter lassen sich Kanäle unabhängig vom eingesetzten Feldbus in gleicher Weise konfigurieren. Zur Minimierung der Konfigurationsaufwände können Modulkanäle automatisch zugewiesen werden. Werkzeuglose Potenzialbrücken, Push-in-Klemmen und QR-Codes zur schnellen Modulidentifikation beschleunigen zudem Montage und Inbetriebnahme.
Bei allen Innovationen bleibt Robustheit weiterhin ein zentrales Versprechen: Die Module trotzen Schockbeschleunigungen von bis zu 30 g, dauerhaften Vibrationen von 6 g, Betriebstemperaturen von -30°C bis +70°C sowie Betauung. EMV-sichere Metallgehäuse, Schrauben mit Verliersicherung und eine stabile Busschiene mit verschraubter Montage sorgen für höchste Verfügbarkeit – nicht zuletzt in rauen Umgebungen.










