Bachmann electronic hat die Version 3.12 seiner webbasierten Visualisierungsplattform atvise® veröffentlicht. Eine zentrale Neuerung ist die Unterstützung der sicheren Datenübertragung per SFTP zwischen webMI-Server und der Engineering-Software atvise®-Builder. Der zugehörige Konfigurationsdialog für den webMI-Server wurde erweitert. Hier ermöglicht die automatische Annahme von Hostschlüsseln eine schnellere Inbetriebnahme, während eine integrierte Testfunktion neu eingerichtete Verbindungen direkt validiert.
Im Engineering-Bereich wurden die Arbeitsabläufe im atvise® builder optimiert. Das Editieren und Speichern von Skripten, Displays und Übersetzungen wurde überarbeitet, was zu mehr Komfort und Übersichtlichkeit führt. Ebenso neu ist die Möglichkeit, die Sprache der laufenden Visualisierung per Scripting-Trigger dynamisch ohne Neustart des Clients oder erneutem Login umzuschalten – eine Funktion, die insbesondere in internationalen Anlagen oder bei mehrsprachigen Bedienergruppen wertvoll ist.
Für die Verwaltung von Sicherheitszertifikaten steht ab sofort neben der integrierten Zertifikatsverwaltung innerhalb der atvise®-Infrastruktur auch ein Kommandozeilentool als Alternative zur Verfügung. Auch bei der Konfiguration der mächtigen JavaScript-Diagrammbibliothek Highcharts wurden Hürden abgebaut: Durch gezielte Sicherheitserweiterungen genügen nun einfache Schreibrechte, um Diagramm-Einstellungen anzupassen.
Ein zentrales Kernmerkmal der Visualisierungsplattform bleibt unverändert die Plattformunabhängigkeit: atvise® 3.12 läuft auf Windows und Linux, und das sowohl nativ als auch in einer virtuellen Maschine oder als Container, als Embedded-Lösung direkt an der Maschine, als zentrale SCADA-Instanz oder in Cloud-Architekturen. Die Architektur wächst und skaliert mit der Größe des Systems – ob lokal verkabelt, kaskadiert über mehrere Standorte oder weltweit vernetzt via Internet.










