
K. A. Schmersal GmbH & Co. KG
Über uns
Im anspruchsvollen Aufgabenfeld der Maschinensicherheit gehört die Schmersal Gruppe zu den internationalen Marktführern. Auf der Basis des weltweit umfangreichsten Produktportfolios an Sicherheitsschaltgeräten entwickelt die Unternehmensgruppe Sicherheitssysteme und sicherheitstechnische Lösungen für die speziellen Anforderungen verschiedener Anwenderbranchen. Zum Lösungsangebot von Schmersal trägt der Geschäftsbereich tec.nicum mit seinem umfangreichen Dienstleistungsprogramm bei.
Das 1945 gegründete Unternehmen ist mit sieben Produktionsstandorten auf drei Kontinenten sowie eigenen Gesellschaften und Vertriebspartnern in mehr als 60 Nationen präsent. Die Schmersal Gruppe beschäftigt weltweit über 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Produkte

Safety Fieldbox
Schmersal bringt zwei neue Varianten seiner Safety Fieldbox auf den Markt. Damit lässt sich die Box nicht nur wie bisher in Systeme mit PROFINET/PROFIsafe integrieren, sondern ist jetzt auch für die Bussysteme EtherNet/IP mit CIP Safety und EtherCAT mit FSoE verfügbar. Der Vorteil: Der Konstrukteur kann die Sicherheitsfunktionen einer Maschine unabhängig vom eingesetzten Feldbussystem projektieren, da mit den drei Varianten die international am weitesten verbreiteten Steuerungssysteme abgedeckt sind. Die Safety Fieldbox von Schmersal ermöglicht flexible Sicherheitslösungen, eine fehlersichere und schnelle Installation sowie eine hohe Prozesstransparenz. Sie erlaubt den einfachen Anschluss von bis zu acht Sicherheitsschaltgeräten per Plug and Play. Über die universellen Geräteschnittstellen für 8-polige M12-Stecker kann eine Vielzahl unterschiedlicher Sicherheitsschaltgeräte wie elektronische und elektromechanische Sicherheitszuhaltungen, Sensoren, Bedienfelder, Lichtvorhänge oder Schalter angeschlossen werden. Alleinstellungsmerkmale der Safety Fieldbox von Schmersal sind, dass Sicherheitszuhaltungen oder auch Sicherheitslichtgitter nur einen M12-Steckplatz benötigen und dass Bedienfelder mit NOT-HALT-Funktion sowie bis zu drei nicht sichere Befehls- und Meldegeräte angeschlossen werden können. Ein integrierter Digitaleingang an jedem Gerätesteckplatz erlaubt die Auswertung der Diagnosesignale aller angeschlossenen Sicherheitsschaltgeräte. Das heißt, es werden sowohl die sicherheitsgerichteten als auch die betriebsmäßigen, z.B. für die Diagnose erforderlichen Signale gesammelt und übertragen. Diese Informationen kann der Anwender z.B. nutzen, um Unregelmäßigkeiten wie etwa einen Versatz der Schutztür aufzudecken und somit ein vorzeitiges Eingreifen im Servicefall zu ermöglichen. Das erhöht die Verfügbarkeit der Anlage und senkt das Risiko von Stillständen.

SICHERHEITSRELAISBAUSTEINE PROTECT SRB-E
Die Schmersal Gruppe stellt für die sichere Signalauswertung je nach Komplexität und Verknüpfungstiefe der Sicherheitskreise Lösungen auf Basis von Sicherheitssteuerungen und Sicherheitsrelaisbausteinen, die eine Vielzahl von Visualisierungs- und Diagnosemöglichkeiten bieten. Die PROTECT SRB-Bausteine sind kostengünstig, universell einsetzbar und bestechen durch eine einfache Installation. Mit acht verschiedenen Varianten decken die Sicherheitsrelaisbausteine SRB-E ein breites Spektrum diverser Anwendungsmöglichkeiten ab. Sämtliche der acht Varianten der neuen Sicherheitsrelaisbausteine PROTECT SRB-E können in Anwendungen bis SIL 3 nach EN 62061 / IEC 61508 bzw. Kat. 4 / PL e nach EN ISO 13849-1 genutzt werden. Der Vorteil: Mit jeder Ausführung können aufgrund der Multifunktionalität gleich mehrere Dutzend vorhandener SRB-Bausteine ersetzt werden. Jeder Baustein kann dabei über ein simples Bedienelement für bis zu elf verschiedene Anwendungen konfiguriert werden. Sämtliche gängigen Sicherheitssensoren und elektromechanischen Schutzeinrichtungen lassen sich überwachen. Dem Maschinenhersteller fällt es merklich leichter, den richtigen Baustein für die jeweilige Anwendung auszuwählen, da die Anzahl der Varianten drastisch reduziert wurde und die Darstellung mit ihren verschiedenen Funktionen sehr übersichtlich ist. Die Signalauswertung, die ein- oder zweikanalig erfolgen kann, die Start- und Reset-Funktionen mit Überwachung oder die wählbare Kontaktkonfiguration der Sensoren sind nur drei Aspekte, die für die hohe Flexibilität der Sicherheitsrelaisbausteine SRB-E stehen. Bis zu elf verschiedene wählbare Anwendungen, eine einfache Einstellung der Drehschalter sowie Ansprechzeiten unter zehn Millisekunden sorgen darüber hinaus für eine hohe Anwenderfreundlichkeit. Hier kommt auch die kompakte Bauweise zum Tragen: Die Baubreite aller Gerätevarianten beträgt lediglich 22,5 mm.

Neues Sicherheitslichtgitter mit Bluetooth-Interface und App
Schmersal hat erstmals ein Sicherheitslichtgitter mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle auf den Markt gebracht. SLC440/COM mit Bluetooth BLE ist ein optoelektronisches Sicherheitssystem, das dank eines Bluetooth-Interface alle Status- und Diagnosedaten über den Betriebszustand des Geräts auf Smartphones oder Tablets in Echtzeit zur Verfügung stellt. Zudem ermöglicht die Bluetooth-Schnittstelle eine einfache Inbetriebnahme per Smartphone oder Tablet durch die integrierte Einrichthilfe. Vorteilhaft ist darüber hinaus die Möglichkeit der Speicherung der Daten, die so z.B. auch für Dokumentationszwecke bei wiederkehrenden Prüfungen und im Sinne von Predictive Maintenance genutzt werden können. Die Kommunikation der Daten an Smartphones / Tablets (Android, IOS) wird über eine von Schmersal entwickelte App ermöglicht. BLE steht für Bluetooth Low Energy, ein Funksystem für den Nahfeldbereich zur Datenübermittlung mit sicherer Übertragungstechnik. Einzigartig ist diese innovative Technologie für optoelektronische Sicherheitssysteme im Hinblick auf die Reichweite bei der Datenkommunikation. Daher ist die BLE-Schnittstelle gerade dann von Vorteil, wenn sich das optoelektronische Sicherheitssystem an einer relativ unzugänglichen Stelle befindet. Darüber hinaus ermöglicht Bluetooth BLE mehr Einsatzmöglichkeiten. Die SLC440/COM mit Bluetooth BLE ermöglichen beträchtliche Effizienzsteigerungen bei den Fertigungsprozessen. Da die Zustandsdaten des Lichtgitters einfach und in Echtzeit abrufbar sind, können Fehler schneller behoben werden, sodass eine höhere Maschinenverfügbarkeit erzielt wird. Insbesondere bei einer Abschaltung des Systems im Gefahrenfall können Prozesse mithilfe dieser Statusinformationen und Diagnosedaten schneller wieder reaktiviert werden. Darüber hinaus handelt es sich um eine wirtschaftliche Innovation, denn BLE zeichnet sich durch einen geringeren Energieverbrauch und reduzierte Kosten aus - bei einer hohen Kommunikationsreichweite.

AZM40: extrem kompakte elektronische Sicherheitszuhaltung
Die Schmersal Gruppe präsentiert neue Sicherheitszuhaltung auf RFID-Basis: Mit den Abmessungen 119,5 x 40 x 20 mm ist der AZM40 eine äußerst kompakte elektronische Sicherheitszuhaltung. Damit ist sie insbesondere für kleinere Schutztüren und Klappen geeignet. Dank der 180° Winkelflexibilität des Betätigers kann dieser stufenlos zum AZM40 angefahren werden, sodass die Zuhaltung auch bei Klappen einsetzbar ist, die nicht im 90°-Winkel schließen oder Klappen, die nach oben im 45°-Winkel geöffnet werden. Damit trägt die Winkelflexibilität dazu bei, dass die Zuhaltung auch in beengten und nicht leicht zugänglichen Bereichen problemlos verbaut werden kann. Zudem kann der AZM40 ganz einfach an Standard-40-mm-Profilen ohne Überstand montiert werden. Trotz der kleinen Bauform verfügt der AZM40 über eine hohe Zuhaltekraft von 2.000 Newton. Dank integrierter RFID-Technologie wird die Codierstufe „hoch“ erreicht. Damit bietet die Zuhaltung einen erhöhten Manipulationsschutz nach den Anforderungen der DIN ISO 14119. Der AZM40 arbeitet nach dem bistabilen Wirkprinzip: Er behält bei einem Stromausfall die jeweils aktuelle Position bei. Das sorgt in jedem Betriebszustand der Maschine für einen sicheren Betrieb. Auch bei einem Spannungsausfall bleibt die Schutztür bei gefahrbringenden Nachlaufbewegungen weiter sicher zugehalten. Ein weiterer Vorteil des bistabilen Wirkprinzips ist der dauerhaft geringere Energieverbrauch, denn die Zuhaltung muss nur dann bestromt werden, wenn die Tür gesperrt oder entsperrt werden soll. Für Anwendungen mit Personenschutz (Zuhaltung überwacht) werden die Sicherheitsausgänge eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen und die Zuhaltung gesperrt ist. Für Anwendungen mit Prozessschutz kann die Ausführung AZM40B (Betätiger überwacht) eingesetzt werden. Bei dieser Variante werden die Sicherheitsausgänge bereits eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen ist. Das Sperren der Zuhaltung ist bei diesem Gerät nicht zwingend erforderlich.

AZM150: die schlanke Sicherheitszuhaltung AZM150
Mit dem neuen praktischen Türgriffsystem DHS-150 ist die schlanke Sicherheitszuhaltung AZM150 von Schmersal jetzt noch anwendungsfreundlicher. Der ergonomische DHS-150 erspart einen separaten Türgriff und ist für Maschinenumhausungen bzw. -umzäunungen sowie für alle Standard-Aluminiumprofile in 40 mm Breite geeignet. Der robuste Türriegel kommt insbesondere bei schweren Schwenktüren zum Einsatz und ist auch unter rauen Umgebungsbedingungen verwendungsfähig. Ein Vorteil des neuen Zubehörs ist, dass der Betätiger durch den Riegel im DHS-System vorpositioniert wird und damit optimal ins Gerät einfährt. Damit ist das System stabil gegen Querkräfte. Treten bei Zuhaltungen Querkräfte auf, die nicht überwunden werden können, wird die Schutztür nicht geöffnet – mit entsprechenden Verzögerungen im Produktionsprozess. In diesem Sinne trägt das Türgriffsystem DHS-150 in Verbindung mit der Sicherheitszuhaltung AZM150 zu einer Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit bei. Darüber hinaus verfügt das Türgriffsystem DHS-150 über eine integrierte Sperrvorrichtung (LOTO). Diese Sperrzangenfunktion schützt das Bedienpersonal bei größeren, begehbaren Maschinen und Anlagen davor, bei Wartungs- und Reparaturarbeiten irrtümlich eingeschlossen zu werden. Die Sperrvorrichtung sorgt dafür, dass die Tür der Schutzeinrichtung nicht geschlossen werden kann und ein unabsichtlicher Maschinenanlauf verhindert wird. Die Sicherheitszuhaltung AZM150 verfügt über eine Zuhaltekraft von 1.500 Newton und zeichnet sich durch ein schlankes, platzsparendes Design aus. Sie kann mit drei unterschiedlichen Betätigern für verschiedene Anbausituationen kombiniert werden. Ein Pluspunkt der Zuhaltung ist der drehbare Betätigerkopf, der – statt durch Verschraubung – durch einfaches Aufsetzen des Deckels arretiert werden kann. Der drehbare Betätigerkopf mit seinen zwei Einführschlitzen ermöglicht verschiedene Montagepositionen und Anfahrmöglichkeiten. Damit ist die Zuhaltung vielseitig einsetzbar.

H-Pogramm
Mit der H-Baureihe stellt Schmersal ein komplettes Programm an Befehls- und Meldegeräten für hygienesensible Einsatzbereiche vor – insbesondere für die Nahrungsmittelverarbeitung. Zu den charakteristischen Eigenschaften der Befehls- und Meldegeräte dieses Programms gehören spaltfreie Übergänge von Dichtelementen und Flächen sowie das Fehlen von vorstehenden Teilen. Die Bedienelemente sind leicht zu reinigen, und sie sind so gut abgedichtet, dass sie der regelmäßigen Reinigung z.B. mit Hochdruckreinigern oder mit aggressiven Reinigungsmitteln standhalten. Die neue Baureihe entspricht den Anforderungen der DIN EN ISO 14159 („Sicherheit von Maschinen – Hygieneanforderungen an die Gestaltung von Maschinen“) sowie der Neufassung der EN 1672-2 („Nahrungsmittelmaschinen – Allgemeine Gestaltungsleitsätze“). Diese Norm macht sehr genaue Vorgaben für das hygienegerechte Design aller Bedienelemente an der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) von Nahrungsmittelmaschinen. Ebenfalls berücksichtigt wurde eine weitere neue Verordnung, die Anforderungen an die Werkstoffauswahl für diesen Einsatzbereich formuliert (Verordnung 10/2011/EU). Das neue H-Programm entspricht nicht nur den Anforderungen der Normen und dem Konstruktionsprinzip des „Hygienic Design“, sondern ist zudem vollständig modular aufgebaut. Dank Snap-On-Kontaktträgern und Einzelkontakten, die – auch im Huckepack-Prinzip – kombiniert werden können, ermöglicht dieses Konzept erstens eine sehr einfache und schnelle Montage, zweitens eine hohe Flexibilität und drittens bietet es die Voraussetzung für eine Vorverdrahtung. Insgesamt stehen 147 verschiedene Geräte zur Auswahl, darunter allein 26 Pilzdrucktaster, 24 Wahlschalter mit zwei oder drei Positionen und vier Potentiometer-Drehschalter. Mit seiner Vielfalt an unterschiedlichen hygienegerechten Schaltgeräten ist das H-Programm auf dem Markt einzigartig.